Wien und seine Nachbarn - Stadträtin DI Isabella Kossina, Wien

Kurzfassung des Referates
von Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina

Wien und seine Nachbarn
Die Stadt Wien hat sicher auch durch ihre geografische Lage im Bereich Umweltschutz eine besondere Bedeutung, die sich durch die EU-Osterweiterung weiter vergrößern wird.
In der Vergangenheit gab es mit den angrenzenden Nachbarstaaten nur einen relativ zaghaften Austausch von Wissen und Know-How, im Zuge der EU-Erweiterung stehen wir vor neuen Herausforderungen.
Die jahrzehntelangen Erfahrungen der Stadt Wien im Umweltschutz haben aber immer wieder gezeigt, dass ohne die Hilfe von unmittelbar angrenzenden Nachbarn nicht immer optimale Erfolge erzielt werden können. Luftreinhaltung, Verkehr, Ozon, allgemeiner Natur- und Artenschutz, Landwirtschaft, Raumplanung und vor allem der Klimaschutz sind Themenfelder, die nur zwischenstaatlich und in enger Kooperation mit den Nachbarländern gelöst werden können. Grundvoraussetzung für diese Zusammenarbeit sind in erster Linie einheitliche Standards sowohl am Technologiesektor wie auch in rechtlicher Hinsicht. Die Erweiterung der Europäischen Union birgt ein historisches Potential für den Umweltschutz, das es zu nützen gilt.
Derzeit setzt die Stadt Wien im Bereich Umweltschutz ihre Schwerpunkte unter anderem im Klimaschutz, in der Abfallwirtschaft und bei Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung.
Um all das auf höchstem Niveau zu realisieren, wurde ein Strategieplan für Wien erstellt. Oberstes Ziel ist eine optimale Gesamtentwicklung Wiens im Rahmen der neuen Herausforderungen. Dazu müssen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Qualitäten, die die Attraktivität einer Stadt ausmachen, gleichwertig und kontinuierlich entwickelt werden.